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letztes Update 18.01.2012
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Stefan vom Brautlachenberg und Ulrich von Wildenberg
Zur Zeit des vierten Kreuzzuges anno 1202 wurden meine Vorfahren aufgerufen, ins „heilige Land“ zu ziehen, um es von den Ungläubigen zu befreien. Durch große Verdienste in der Schlacht um Jerusalem wurden sie in den niederen Adel erhoben. Sie erhielten einige wenige Ländereien in der Nähe des Tempelberges und genossen hohes Ansehen. Im Laufe der Zeit jedoch teilte sich mein Geschlecht in zwei Häuser auf. Während die einen zurück in die ursprüngliche Heimat an den Brautlachenberg zu Wildenberg zogen, um dort neue Ländereien zu kaufen und sich niederzulassen, blieb der Großteil im umstrittenen Jerusalem. Sie versuchten dort stets Frieden zwischen Christen und Muslimen zu stiften. Doch ein paar Generationen später entbrannten eines Tages, im Jahre des Herrn 1343, erneut kleinere Gefechte zwischen den Religionen. Somit entschloss sich mein Oheim, Benedikt der Wildenberger, seinen damals siebenjährigen Sohn Ulrich von Wildenberg zu seinem Schutze zu den Anverwandten am Brautlachenberg zu schicken. Sie sollten ihn zu einem frommen Christenmenschen erziehen und in den Künsten des Kampfes unterweisen. Durch diesen Vorfall kam es dazu, dass mein Vetter Ulrich und ich gemeinsam zu gestandenen Mannsbildern heranwuchsen und seit jeher unzertrennlich sind. Um unsere gewonnene Kampferfahrung zu erproben und die Welt zu erkunden, entschlossen wir uns gegen den Willen meiner Eltern hinauszuziehen um in verschiedenen Schlachten mitzukämpfen, wodurch wir große Erfahrungen im Kriegshandwerk sammelten. Durch eine günstige Wendung des Schicksals gelangten wir im Januar des Jahres 1354 an das Kloster zu Biburg, welches sich nicht fern der alten Heimat befindet. Dort lernten wir das verwegene Pack der „Freien Söldner zur Hollerdau“ kennen, welchen wir uns von diesem Tage an anschlossen.
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